.
✨
Der Pfad - zu Gott.
(-Kurzform)
Eine Gnade diesen Pfad gehen zu dürfen. Jede Seele ist bereits beschenkt, welche gespürt hat, irgendwas ist faul hier auf Erden. Wieso fühle ich eine solch große Leere in meinem Inneren und warum ist hier alles so ungerecht, schmerzhaft und lieblos… bei jedem von uns, wird es ein bestimmtes Ereignis gegeben haben, welches uns so aus der Bahn geworfen hat, dass wir angefangen haben alles und jeden zu hinterfragen, außer uns selbst, zumindest anfangs.
Wir waren jedoch noch sehr weit davon entfernt, auch nur an einen Gott zu denken. Im Gegenteil, wir lernten die Dunkelheit kennen. Verbitterung, lautes Klagen und ein Wohlfühlen in der Opferrolle bekleidete unser Sein. Alles und jeder war gegen uns, die ganze Welt war darauf aus uns zu schaden und so verfluchten wir alles und jeden. Zogen uns zurück und suchten unsere Antworten in der Sucht. Berauschten uns und es ging nur noch darum, dem Alltag zu entfliehen. Alkohol, Drogen, Sex, Pornos, Adrenalinkicks, Beziehungen, usw. - jeder wird sich erkennen, wie er am Grunde vor sich hinsiechte… ohne Hoffnung.
So errichteten wir unsere Mauer um unser Herz. Wir koppelten uns selbst von Gott ab, ohne es zu merken. Wir waren innerlich bereits Tod. Das Leben eine Mühsal und es war schwer den Tag zu überbrücken. Die Gedanken an einen Suizid waren stets präsent und schwirrten um uns herum, die Sehnsucht nach dem Tod stets größer als die Dankbarkeit für das Leben. Ein ständiger Kampf im Inneren und ein bestätigen unserer selbst erschaffenen und somit auch selbst erfüllenden Prophezeiungen im außen. Keine Kraft mehr und dem Ende nahe… nur noch darauf wartend, endlich den Deckel draufzumachen.
Doch irgendwas in uns, hat uns am Leben gehalten. Da war etwas, was uns eingeredet hat, durchzuhalten. Planlos und vom Leben gezeichnet lies uns eine Kraft weitermachen. Ratlos fragten wir uns, wozu? Was bringt es denn, wenn wir sowieso nichts an dieser Welt ändern können. Warum sehen wir all diese Missstände und sind doch ohnmächtig, ohne zu erahnen, es sollen noch große Dinge für unsere Seele geschehen. Ab und an und immer öfter kam nun etwas lichtvolles in unser Leben, aus welche Art auch immer, denn die Wege des Herrn sind unergründlich. Jedoch fingen wir nun an, uns auf die Suche zu machen, nach was, wussten wir bis dato nicht.
Jedoch begann eine wundersame Reise, meist noch im außen, wir suchten nach Antworten und fanden noch mehr Fragen. Wir hofften auf Gelehrte und fanden noch mehr Scharlatane und wir gingen in Seminare um zu lernen, doch begannen zu konsumieren. Der Zweifel wurde wieder einmal größer und wir wussten weder ein noch aus. Und wieder die Frage, wozu das ganze? Wieso ist alles so mühselig und schwer, kann es nicht mal leicht sein und wir die Erkenntnisse endlich erlangen, die uns Frieden verschaffen, warum müssen wir nur so sehr leiden…
Bis wir endlich erkannt haben, alles befindet sich in uns. Und alles was wir bis dato erfahren haben, war nichts weiter als eine Projektion unseres Inneren. Doch wir selbst waren so verblendet, so voller Wut und Zorn, Angst und Hochmut - dass wir rein gar nichts mehr begreifen konnten. Wir waren so sehr Opfer, dass es keine Möglichkeit gab, dass die Liebe Gottes zu uns durchdringen konnte. Selbst Unfälle, Krankheiten oder schwere Schicksalsschläge ließen uns nicht davon ab, dem Ego alles zu glauben, was es uns vorgaukelte.
Bis der Moment der Wahrheit kam, den jede Seele erfährt, wenn diese auf der Suche ist. Jede Seele wird bei Gott ankommen. Dies ist der letzte Akt. Egal ob Atheist, Wissenschaftler, Kaufmann, Landwirt, Akademiker oder was auch immer, die Wahrheit und zwar die einzige mündet in und bei Gott. Diese lässt uns erkennen, wir sind ein Teil von Gott und das dieser sich nie von uns abgewendet hat, sondern wir es waren, dies sich von ihm abgewendet hatten. Dies war unser Wille und dies ist weder schlecht, noch gut, sondern nur ein Fakt. Hört also auf Euch selbst zu richten, denn Gott liebt alle seine Kinder und freut sich über jedes, welches wieder nach Hause kommt.